BILDSTEIN | GLATZ
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© Bildstein | Glatz, 2026

Portrait

1978
1979
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1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
72 shots
2006
365
0010
2007
backgroundboys
me this is
2008
2009
2010
2011
2012
visual perception
The work of Bildstein | Glatz compels the viewer to reflect his/her trained visual perception. Watching, observing and contemplating should not lead to generally accepted insights, but rather question conventions, mechanisms of perception and the appearance of reality. Disassociation, valorization of the nondescript and minimal interventions in the very nature and meaning of things shifts reality towards triviality. They document their paradoxical experiments, architectural interventions and trivial shifts in either photographs or videos, or show them as installations on site, objects or sculptures. They first met in 1997 at a graffiti event in the Youth Center Between in Bregenz. In 2003 Bildstein | Glatz started collaborating. After they finished their studies at the art universities in Zürich (ZHdK) and Vienna (Akademie and Angewandte) their work became increasingly conceptual and installative.
float
2013
2014
Kunst als Spektakel
Die beiden Künstler lernten sich 1997 bei einem Graffiti-Event in Bregenz kennen. Seit 2003 arbeiten sie als Künstlerduo Bildstein | Glatz zusammen. Bekannt wurde das Duo Bildstein | Glatz mit Rampen, Fahrbahnen und Umlenkbauten aus Holz. Diese an Sportarchitekturen angelehnten Objekte changieren zwischen Sportmöbel und Skulptur, zwischen Low- und High Culture. Mal konnten die Besucher selbst Radrennen fahren, mal luden die Künstler den Stuntman Brutus aus Utah ein, mit einem 620 km/h schnellen "Raketenauto“ zum Weltrekord im Raketenauto Dreisprung. Die Objekte von Bildstein | Glatz funktionieren als Bühnen für moderne Extremsport-Helden, womit die Kunst ihrer Bestimmung als Spektakel zugeführt zu werden scheint.
This are we
bazz
bazz
nextex
He this is
2015
Kremer
feldkirch
2016
shed
2017
2018
ascher
Ascher
nr.1
2019
Safiental
too big to fail
c.art
2020
corona
2021
2022
2023
darko
Darko
2024
Medienübergreifende Praxis
Die medienübergreifende Praxis von Bildstein | Glatz bewegt sich an den Schnittstellen von Skulptur, Installation und sozialer Partizipation. Sie arbeiten mit klassischen Medien wie Malerei, Plastik, Druck und Zeichnung ebenso wie mit Fotografie, Video und KI und entwickeln experimentelle Formate mit Architektur, Design und Events. Bekannt für monumentale Großplastiken wie Rampen, Tribünen und Loopings, reflektieren sie eingeübte Wahrnehmungsmechanismen und hinterfragen gesellschaftliche Konventionen. Durch spektakuläre Formen wie durch subtile Interventionen machen sie das Alltägliche neu sichtbar und verschieben die Grenze zwischen Realität und Fiktion. Bildstein | Glatz leben und arbeiten in Österreich und der Schweiz und realisieren ihre Arbeiten in Museen, Kunsträumen, Online und im öffentlichen Raum.
This are we
This are we
2025
Bildstein | Glatz short
Matthias Bildstein (* 1978) und Philippe Glatz (* 1979) arbeiten seit 2003 als Künstlerduo Bildstein | Glatz. Ihre medienübergreifende Praxis bewegt sich an den Schnittstellen von Skulptur, Installation und sozialer Partizipation. Sie arbeiten mit klassischen Medien wie Malerei, Plastik, Druck und Zeichnung ebenso wie mit Fotografie, Video und KI und entwickeln experimentelle Formate mit Architektur, Design und Events. Bekannt für monumentale Großplastiken wie Rampen, Tribünen und Loopings, reflektieren sie eingeübte Wahrnehmungsmechanismen und hinterfragen gesellschaftliche Konventionen. Durch spektakuläre Formen wie durch subtile Interventionen machen sie das Alltägliche neu sichtbar und verschieben die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Bildstein | Glatz leben und arbeiten in Österreich und der Schweiz und realisieren ihre Arbeiten regional wie international in Museen, Kunsträumen und im öffentlichen Raum.
BILDSTEIN | GLATZ: Vom Mythos zur Sozialen Praxis
Seit 2003 spannt sich unser Werk im Bogen zwischen der Vita activa und der Vita contemplativa. Das Vokabular des Extremsports – seine Architekturen, seine Geschwindigkeit, die fatale Leistungsmystik – lieferte uns die Leinwand, um den Künstler-Mythos („HEROES NEVER DIE“) mit scharfer Ironie zu befragen. In dieser frühen Phase dienten unsere monumentalen Konstruktionen als performative Requisiten, in denen die Handlung des Künstlers – die konzeptuelle Setzung und der Prozess – unmissverständlich im Zentrum stand. Die konsequente Selbstkritik am eigenen System zwingt zur relationalen Wende. Wir erkennen die Ironie-Falle – die Gefahr, dass Spektakel und Ironie die kritische Distanz verschlingen – und vollziehen eine notwendige Neuausrichtung. Diese Transformation ist eine logische Konsequenz unseres ständigen Interesses am kollektiven Prozess, der schon immer die eigentliche DNA unserer Arbeitsweise war. Der Fokus löst sich entschieden vom perfekt inszenierten Objekt und sucht den sozialen, prozessualen Event. Unsere Arbeit wandelt sich zu offenen sozialen Plattformen, zu temporären Architekturen der Gemeinschaft. Die monumentalen Formen sind nicht länger bloß Illustrationsmittel, sondern werden zum frei bespielbaren, gemeinschaftlichen Raum – einem direkten Analogon zur Relationalen Ästhetik. Hier verlagert sich die Suche nach Sinnstiftung von der individuellen, heroischen Geste zur kollektiven Erfahrung und zur Produktion von Sozialität im Kunstraum. Das Werk transformiert sich vom Requisit in ein Gefäß für unvorhersehbare, unmittelbare Aktivität der Teilnehmenden und beginnt, den gesellschaftlichen Raum zu formen. Wir entscheiden uns für den Ausbruch aus der Ironie, indem wir auf echtes soziales Risiko und ungeschützte Interaktion setzen, statt dem kontrollierten narrativen Gestus zu folgen. Wir überschreiten die Grenzen des Spektakels. Das Credo „We Exist to Make Art Better“ wird nun eingelöst durch die kollektive Praxis und die tiefere Verankerung der Kunst als Soziale Plastik in der sozialen Begegnung.
2026